
Über mich
Inna Schmidt. Fotografin für Unternehmen und Industrie.
Ich fotografiere Menschen, die eigentlich nicht fotografiert werden wollen. Den Anwalt, der den Termin zweimal verschoben hat. Die Meisterin, die lieber weiterarbeiten würde. Das Team, das sich vor dem Gruppenfoto drückt.
Dass am Ende trotzdem Bilder entstehen, auf denen niemand verkrampft aussieht, ist der eigentliche Teil meiner Arbeit.
Menschen vor der Kamera zu entspannen, ist Handwerk
Bevor ich für Unternehmen gearbeitet habe, war ich Hochzeitsfotografin. Das klingt nach einer anderen Welt, ist aber die beste Schule für Mitarbeiterporträts, die ich mir vorstellen kann.
Auf einer Hochzeit gibt es keinen zweiten Versuch. Der Moment kommt einmal, die Menschen sind angespannt, der Zeitplan ist eng, und niemand hat Lust, lange zu posieren. Genau diese Bedingungen finde ich in jedem Unternehmen wieder: ein Termin zwischen zwei Besprechungen, eine Kollegin, die sich für unfotogen hält, ein Geschäftsführer, der nach zehn Minuten wieder am Schreibtisch sitzen will.
Was dabei hilft, ist keine Technik, sondern Erfahrung im Umgang mit Menschen. Ich sehe in den ersten Sekunden, wer sich unwohl fühlt, und weiß, was diese Person braucht: eine klare Ansage, eine Ablenkung oder einfach zwei Minuten Zeit. Steife Ausweisfotos entstehen nicht, weil die Kamera schlecht war, sondern weil sich niemand um den Menschen davor gekümmert hat.
Gruppenfotos, bei denen alle gleichzeitig gut aussehen
Gruppenaufnahmen sind die unterschätzteste Disziplin der Unternehmensfotografie. Bei einer Person müssen Sie einen Gesichtsausdruck treffen, bei fünfzehn Personen fünfzehn: gleichzeitig, im selben Licht, in einer Aufstellung, die nicht nach Klassenfoto aussieht.
Aus der Hochzeitsfotografie bin ich Gruppen gewohnt, die deutlich größer und deutlich unruhiger sind als jedes Team. Eine Gesellschaft von [Anzahl eintragen] Gästen in wenigen Minuten aufzustellen, zu sortieren und dabei die Stimmung nicht zu verlieren, ist Routine.
Für Ihr Unternehmen heißt das: Das Teamfoto blockiert keinen halben Vormittag. Ich bereite die Aufstellung vor, bevor die erste Person den Raum betritt, und Sie sind kurz darauf wieder an der Arbeit.
In der Produktion gilt: Sicherheit vor Bild
Industriefotografie hat eigene Regeln, die mit Gestaltung nichts zu tun haben. In einer laufenden Fertigung ist das Bild nie wichtiger als der Betrieb.
Ich komme mit eigener persönlicher Schutzausrüstung, nehme an Ihrer Sicherheitsunterweisung teil und halte mich an die Wege, die Sie mir zeigen. Was nicht aufs Bild soll, etwa Prototypen, Kundenteile oder Anlagendetails, sagen Sie mir vorher. Dann kommt es auch nicht aufs Bild.
Fotografisch sind Hallen anspruchsvoll: Mischlicht aus Leuchtstoffröhren, Tageslicht und Maschinenbeleuchtung, dazu wenig Platz und viel Bewegung. Damit umzugehen gehört zum Handwerk vor Ort, nicht zur Nachbearbeitung.
Technik, die sich nicht in den Vordergrund drängt
Ich arbeite mit spiegellosen Vollformatkameras und lichtstarken Objektiven, dazu mit mobilem Licht, das in wenigen Minuten steht. Wo es geht, nutze ich vorhandenes Licht, weil Menschen darin natürlicher wirken als unter aufgebauten Blitzen.
Sie erhalten bearbeitete Aufnahmen in Web- und Druckauflösung, mit den Nutzungsrechten, die Sie für Website, Broschüre und Pressearbeit brauchen.
Wo ich fotografiere
Mein Sitz ist Denkendorf im Landkreis Esslingen, mitten in der Region Stuttgart. Regelmäßig fotografiere ich in Stuttgart, Esslingen am Neckar, Filderstadt, Ostfildern, Leinfelden-Echterdingen, Nürtingen, Kirchheim unter Teck, Plochingen und im gesamten Neckartal.
Für Aufträge außerhalb der Region komme ich nach Absprache auch weiter. Reisekosten klären wir vorher, damit es später keine Überraschungen gibt.
Lernen wir uns kennen
Erzählen Sie mir, wofür Sie die Bilder brauchen. Sie bekommen eine Einschätzung und einen Preis, bevor irgendetwas fotografiert wird.
